Neuigkeiten - haus lauchheimer

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Aktuelles

Inge Auerbacher in Jebenhausen

Der Verein Haus Lauchheimer veranstaltete am Sonntag, den 21. April im Jebenhäuser Jugendcafé „Moccalino“ einen Empfang zu Ehren von Inge Auerbacher. Anlass war die Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg an die heute in New York lebende Schriftstellerin und Holocaust-Überlebende. Mit der Auszeichnung würdigte die Landesregierung Inge Auerbachers Einsatz für Toleranz und gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Oberbürgermeister Guido Till hatte ein Grußwort vorbereitet. Für Musik sorgte das Duo Anne and the Mountain-Man.

Der Verein ist mit der Preisträgerin eng verbunden. Er kämpft gegen den Abriss des Hauses Lauchheimer in Jebenhausen, in dem Inge Auerbacher die letzten Jahre vor ihrer Deportation nach Theresienstadt verbrachte. Das Haus gehörte ihren Großeltern, Betty und Max Lauchheimer. Max Lauchheimer starb nach einer sogenannten Schutzhaft im KZ Dachau und ist der letzte in Jebenhausen begrabene Jude. Betty Lauchheimer wurde 1941 von den Nazis nach Riga deportiert und dort ermordet. Inge Auerbacher und ihre Eltern gehören zu den wenigen Überlebenden des Völkermords.


Weitere Bilder der Veranstaltung

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü